
Wenn die Technik streikt.
Der Rechner fährt nicht mehr hoch, das Handy ist voll, das Kassensystem hängt, die Website ist von 2014. Wir kommen, bringen es zum Laufen und richten es so ein, dass es auch sicher ist. Für Privatpersonen, Schulen, Einzelunternehmen, Vereine und kleine Betriebe.
- Die Frage, die beantwortet wirdLäuft Ihre Technik wieder – und läuft sie so, dass sie nicht das nächste Einfallstor ist?
- Warum das zähltDie meisten Vorfälle bei Kleinbetrieben und Privatpersonen beginnen nicht mit einem raffinierten Angriff, sondern mit einem Gerät, das seit Jahren keine Updates bekommen hat, und einer Sicherung, die nie geprüft wurde.
- Was Sie danach habenEin funktionierendes, aktuelles und abgesichertes Gerät, Ihre Daten dort, wo Sie sie brauchen, und eine Erklärung in normaler Sprache, was zu tun war.
Die Festplatte wird geleert und das Betriebssystem frisch installiert – wie ein Umzug in eine leere Wohnung. Alles, was sich über Jahre angesammelt hat, ist weg: auch Schadsoftware, die sich eingenistet hat. Ihre Dateien sichern wir vorher und spielen sie danach zurück.
OneDrive, iCloud und Google Drive spiegeln Ihre Dateien. Löschen Sie eine Datei oder verschlüsselt sie ein Erpressungstrojaner, ist sie nach kurzer Zeit überall weg – auch in der Cloud. Eine echte Sicherung liegt getrennt und lässt sich auf einen Zeitpunkt zurückdrehen.
Meistens liegt es nicht am Alter. Volle Datenträger, ein Dutzend Programme, die beim Start mitlaufen, eine überhitzte und zugestaubte Kühlung oder ein Akku am Lebensende – das sind die üblichen Gründe. Ein Gerät wegzuwerfen, das nur eine SSD und eine Reinigung braucht, ist teuer und unnötig.
Ein Update schließt fast immer Lücken, die öffentlich bekannt sind. Öffentlich bekannt heißt: Es gibt fertige Werkzeuge dafür, die jeder herunterladen kann. Ein ungepatchtes Gerät im Internet wird nicht gezielt angegriffen – es wird automatisiert gefunden.
Ab einem bestimmten Datum bekommt ein Gerät oder Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr. Es funktioniert weiter – deshalb merkt man nichts. Jede Lücke, die danach bekannt wird, bleibt aber für immer offen. Das betrifft nicht nur Windows, sondern auch Router, Drucker, Kameras und Smartphones, bei denen das Ende oft nach drei bis vier Jahren erreicht ist.
Ein Administratorkonto darf alles – Programme installieren, Systemdateien ändern, Schutzfunktionen abschalten. Wer damit täglich arbeitet, gibt diese Rechte an jedes Programm weiter, das er startet, auch an eines aus einem E-Mail-Anhang. Deshalb richten wir für den Alltag ein normales Konto ein und heben die Rechte nur dann kurz an, wenn wirklich etwas installiert wird.
Wenn die Technik streikt.
Wir sind kein Systemhaus mit Dauervertrag und keine Hotline. Sie rufen an, wenn etwas ist, wir lösen es und Sie zahlen den Einsatz. Der Unterschied zum nächsten Computergeschäft: Wir brechen im Hauptberuf in Systeme ein. Was wir für Sie einrichten, ist so eingerichtet, dass es uns selbst Arbeit machen würde.
- Funktionierendes Gerät oder eingerichteter Dienst
- Ihre Daten gesichert und zurückgespielt
- Kurze Erklärung, was gemacht wurde
- Empfehlung, was als Nächstes sinnvoll ist

Wie wir dabei arbeiten.
Schildern
Sie beschreiben am Telefon, was nicht geht. Wir sagen Ihnen sofort, ob das ein Fall für uns ist, was es ungefähr kostet und ob es sich lohnt.
Sichern
Bevor wir etwas verändern, kommen Ihre Daten in Sicherheit. Auch dann, wenn das Gerät nicht mehr startet – in den meisten Fällen kommt man an die Festplatte noch heran.
Instandsetzen
Reparieren, neu aufsetzen, übersiedeln oder einrichten – je nachdem, was die günstigere und haltbarere Lösung ist. Remote, wo es geht; vor Ort, wo es sein muss.
Übergeben
Sie bekommen das Gerät zurück, mit einer kurzen Erklärung, was gemacht wurde und worauf Sie künftig achten sollten. Zugangsdaten bleiben bei Ihnen.
Wie das konkret aussieht.
Kein Verkaufstext, sondern das, was wir tatsächlich tun - mit den Techniken und Werkzeugen dahinter.
Soforthilfe: erst sichern, dann reparieren
Der häufigste Schaden entsteht nicht durch den Defekt, sondern durch die Rettungsversuche danach.
Ein Rechner, der nicht mehr hochfährt, ist fast nie ein Totalverlust. In den meisten Fällen ist das Betriebssystem beschädigt, eine Aktualisierung hängengeblieben, das Netzteil defekt oder der Akku am Ende. Die Festplatte selbst ist seltener schuld, als die meisten befürchten – und selbst wenn sie es ist, lässt sich in aller Regel noch auslesen, was darauf liegt.
Deshalb ist unser erster Schritt immer derselbe: Wir hängen den Datenträger an ein anderes System und ziehen ein vollständiges Abbild, bevor irgendetwas verändert wird. Erst danach beginnt die eigentliche Fehlersuche. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich, wird aber oft umgedreht – und genau dabei gehen Daten verloren.
Was Sie selbst tun können, bevor wir da sind: Schalten Sie das Gerät nicht wiederholt ein und aus. Wenn eine Festplatte mechanisch stirbt, ist jeder Startversuch ein weiterer Versuch zu viel. Wenn Sie ungewöhnliche Geräusche hören – ein regelmäßiges Klicken oder Schleifen –, lassen Sie das Gerät aus und rufen Sie an. Und installieren Sie keine „Datenrettungs-Software“ auf denselben Datenträger, von dem Sie retten wollen: Sie überschreibt dabei möglicherweise genau das, was noch zu holen wäre.
Bei Verdacht auf einen Erpressungstrojaner gilt etwas anderes: Trennen Sie das Gerät vom Netzwerk – Kabel ziehen, WLAN aus –, aber lassen Sie es eingeschaltet und melden Sie sich. Ein laufendes System enthält Spuren, die beim Ausschalten verloren gehen, und in manchen Fällen liegt der Schlüssel noch im Arbeitsspeicher. Zahlen Sie nichts, bevor wir uns das angesehen haben.

Neu aufsetzen, umziehen, einrichten
Ein sauber aufgesetztes Gerät ist schneller als ein neu gekauftes, das genauso zugewachsen wird.
Beim Neuaufsetzen wird der Datenträger geleert und das Betriebssystem frisch installiert. Das löst zuverlässig, was sich über Jahre angesammelt hat: Programme, die im Hintergrund mitlaufen, Reste alter Installationen, Werbesoftware aus fragwürdigen Downloads und Schadsoftware, die sich so tief eingenistet hat, dass ein Virenscanner sie nicht mehr sauber entfernt. Bei einem Befall ist das Neuaufsetzen nicht die aufwendigere Lösung, sondern die einzige, auf die man sich danach verlassen kann.
Wir richten dabei anders ein, als es ein Gerät ab Werk mitbringt. Sie arbeiten im Alltag nicht als Administrator, sondern mit einem normalen Konto – das allein verhindert einen großen Teil dessen, was Schadsoftware anrichten könnte. Die Festplattenverschlüsselung wird aktiviert, damit ein gestohlenes Notebook nur ein Sachschaden ist und kein Datenleck. Automatische Aktualisierung bleibt an. Und eine Sicherung wird nicht nur eingerichtet, sondern einmal gemeinsam mit Ihnen zurückgespielt – eine Sicherung, deren Wiederherstellung nie getestet wurde, ist eine Vermutung.
Beim Umzug auf ein neues Gerät geht es meist weniger um Dateien als um alles andere: Konten, gespeicherte Kennwörter, Zwei-Faktor-Anmeldungen, Lizenzen, das E-Mail-Archiv, Lesezeichen, Druckereinrichtung. Besonders die Zwei-Faktor-Anmeldung wird beim Handywechsel regelmäßig übersehen – und dann steht man vor dem eigenen Konto und kommt nicht mehr hinein. Wir gehen diese Punkte vorher durch, statt sie nachher einzeln zu lösen.
Dasselbe gilt für Microsoft 365 in kleinen Teams: Ein Zugang ist schnell angelegt, aber die Voreinstellungen sind auf Bequemlichkeit ausgelegt, nicht auf Sicherheit. Zwei-Faktor-Anmeldung für alle, Abschaltung veralteter Anmeldeverfahren, die den zweiten Faktor aushebeln, Freigabelinks mit Ablaufdatum und eine Sicherung, die über den Papierkorb hinausgeht – das ist bei fünf Postfächern genauso sinnvoll wie bei fünfzig und in einem halben Tag erledigt.

Websites auf Anfrage
Eine kleine Seite, die Sie danach selbst pflegen — nicht eine Agenturbindung mit Monatsgebühr.
Für Einzelunternehmen, Vereine und Privatpersonen bauen wir auf Anfrage auch Websites. Der Anspruch ist überschaubar und bewusst so: eine Seite, die auf dem Handy genauso funktioniert wie am Rechner, die schnell lädt, die gefunden wird und auf der die Dinge stehen, wegen derer Leute tatsächlich vorbeikommen – was Sie anbieten, wann Sie da sind, wie man Sie erreicht.
Rechtlich gehört dazu mehr, als viele erwarten: Impressum und Offenlegung nach österreichischem Recht, eine Datenschutzerklärung, die zu dem passt, was die Seite wirklich tut, und ein Umgang mit Cookies und Schriftarten, der nicht stillschweigend Daten an Dritte schickt. Genau daran scheitern viele kleine Seiten – nicht am Design, sondern an eingebundenen Diensten, von denen der Betreiber gar nicht weiß, dass sie mitlaufen.
Sicherheit ist bei einer Website kein Extra. Eine vernachlässigte Installation mit veralteten Erweiterungen wird nicht gezielt angegriffen, sondern automatisiert gefunden und für fremde Zwecke missbraucht – für Werbeseiten, für Schadsoftware oder als Zwischenstation. Wir halten die Zahl der Bausteine klein, richten Aktualisierung und Sicherung ein und zeigen Ihnen, woran Sie erkennen, dass etwas nicht stimmt.
Am Ende steht eine Übergabe, kein Abhängigkeitsverhältnis. Die Zugänge gehören Ihnen, die Inhalte pflegen Sie selbst, und wenn Sie später jemand anderen damit beauftragen, kann er ohne Umweg über uns weiterarbeiten. Wenn Sie Betreuung wollen, können Sie uns anrufen – müssen es aber nicht.

Was drin ist - und was ausdrücklich nicht.
Damit Sie vor der Beauftragung wissen, worauf Sie sich einlassen. Der genaue Zuschnitt entsteht im Erstgespräch.
Who we serve
Privatpersonen und Familien, Einzelunternehmen, Vereine, Schulen und kleine Betriebe ohne eigene IT – etwa Fitnessstudios, Ordinationen, Kanzleien, Werkstätten oder Lokale.
Typischer Umfang
Von einer Stunde Soforthilfe über das Neuaufsetzen eines Rechners bis zum eingerichteten Microsoft-365-Zugang für ein kleines Team oder einer neuen Website.
Wo
Graz und Umgebung vor Ort, österreichweit aus der Ferne, solange das Gerät noch startet.
Nicht enthalten
Keine laufende Betreuung mit Monatspauschale, keine Rufbereitschaft rund um die Uhr, keine Reparatur auf Bauteilebene und kein Lizenzhandel.
Wir sind ein Einzelunternehmen. Wenn ein Betrieb eine Verfügbarkeit rund um die Uhr braucht, sind wir die falsche Wahl – und sagen das, bevor Sie beauftragen.
Was Kunden vorher wissen wollen.
Meistens nicht. Dass ein Rechner nicht startet, heißt fast nie, dass die Festplatte kaputt ist – oft hakt es am Betriebssystem, am Netzteil oder am Akku. Wir sichern die Daten zuerst und sehen uns danach an, was defekt ist. Wichtig: Wenn Ihnen die Daten etwas bedeuten, schalten Sie das Gerät nicht wiederholt ein und aus. Bei einer beginnenden Festplattenstörung macht jeder Startversuch es schlimmer.
Ja, in Graz und Umgebung. Vieles lässt sich aber auch aus der Ferne lösen, wenn das Gerät noch startet – das ist schneller und günstiger. Was in Ihrem Fall sinnvoller ist, klären wir im Telefonat vorab.
Ja. Einrichtung und Umstieg auf ein neues Gerät, Datenübernahme von Android auf iPhone und umgekehrt, voller Speicher, Konten und Sicherungen, verlorene Zugänge, Bildschirmzeit und Jugendschutz. Wir tauschen keine Displays und löten nicht – dafür gibt es Werkstätten, die das besser und billiger können.
Wir rechnen nach Aufwand, nicht nach Pauschale, und sagen Ihnen vorab eine Spanne. Wenn absehbar ist, dass eine Reparatur teurer wird als ein neues Gerät, sagen wir das, statt die Stunden trotzdem zu schreiben.
Nein. Wir arbeiten einsatzbezogen, nicht als Hotline mit Monatspauschale. Für einen Betrieb, der dauerhafte Betreuung braucht, ist ein Systemhaus die richtige Adresse – wir sagen das im Erstgespräch und nennen Ihnen auch, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.
Auf Anfrage, ja – für Einzelunternehmen, Vereine und Privatpersonen. Eine überschaubare Seite, die auf dem Handy funktioniert, schnell lädt, rechtlich sauber ist und die Sie danach selbst pflegen können. Keine Agentur-Dauerbetreuung mit Monatsgebühr.
Wir sehen nur, was für die Arbeit nötig ist, und niemand sonst bekommt Zugriff. Auf Wunsch unterschreiben wir vorab eine Verschwiegenheitserklärung. Sicherungskopien, die wir für die Arbeit anlegen, löschen wir nach der Übergabe – oder übergeben sie Ihnen, wenn Sie sie behalten wollen.
Was oft dazugehört.

Wir stehen im Serverraum.
Wir verschaffen uns Zutritt zu Ihrem Gebäude - mit denselben Mitteln wie ein echter Angreifer, aber mit Ihrer Unterschrift in der Tasche und einem Foto als Beleg.

Von außen wie ein Fremder.
Wir greifen Ihre Systeme kontrolliert an: von außen wie ein Unbekannter, von innen wie ein Mitarbeiter, dessen Zugang bereits in falschen Händen ist.

Was ohnehin schon offenliegt.
Wir tragen zusammen, was über Ihr Unternehmen frei auffindbar ist, bevor es jemand anderer tut. Vollständig passiv - Ihre Systeme fassen wir dabei nicht an.
Läuft es gerade schief? Dann rufen Sie an, nicht später.
Eine Lösegeldforderung am Bildschirm, ein Postfach, das plötzlich weiterleitet, ein Zugang, den niemand angelegt hat: In den ersten Stunden entscheidet sich, wie teuer der Vorfall wird.
Damit Sie wissen, woran Sie sind: DEF.S3C betreibt kein 24/7-SOC und keine dauerhafte Überwachung. Wir leisten Erstreaktion und Aufarbeitung innerhalb vereinbarter Zeitfenster.
DEF