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Notfallvorsorge & Erstreaktion

Damit im Ernstfall nicht improvisiert wird: ein vorbereiteter Ablauf, feste Ansprechpartner – und jemand, der ans Telefon geht, wenn es passiert.

Kurzfassung
  • Die KernfrageWer trifft in der ersten Stunde welche Entscheidung – und wer darf sie treffen?
  • Der häufigste FehlerHektik. Rechner ausschalten und sofort neu aufsetzen zerstört genau die Spuren, die später gebraucht werden.
  • Was Sie danach habenEinen Notfallplan auf zwei Seiten, den man im Ernstfall wirklich liest.
Das ist enthalten

Notfallvorsorge & Erstreaktion

  • Notfallplan mit klarer Reihenfolge und benannten Verantwortlichkeiten
  • Kontaktliste, die auch ohne funktionierende IT erreichbar ist
  • Prüfung Ihrer Sicherungen auf tatsächliche Wiederherstellbarkeit
  • Kurze Übung mit dem Führungskreis anhand eines realistischen Szenarios
  • Erstreaktion im Ernstfall, beginnend mit dem ersten Anruf
Symbolgrafik: Notfallvorsorge & Erstreaktion
Ablauf

Wie das konkret abläuft.

01

Vorbereitung

Welche Systeme sind geschäftskritisch, welche Ausfallzeit ist verkraftbar, wer entscheidet?

02

Notfallplan

Kurz und handlungsorientiert. Zweiseitig, nicht ein Ordner, den im Ernstfall niemand aufschlägt.

03

Übung

Ein durchgespieltes Szenario. Dabei fällt regelmäßig auf, dass die Kontaktliste nur im verschlüsselten Laufwerk liegt.

04

Ernstfall

Wenn es passiert: eindämmen, Beweise sichern, dokumentieren, Wiederanlauf planen.

Kurz erklärtAlle Grundlagen
Was ist Erstreaktion?

Die ersten Stunden nach einem Vorfall. Dort entscheidet sich, wie teuer er wird: Wird richtig gehandelt, bleibt der Schaden begrenzt und nachvollziehbar. Wird improvisiert, verschwinden die Spuren, die man später braucht.

Warum nicht ausschalten?

Ein laufender Rechner behält seinen Arbeitsspeicher, und darin stecken oft die entscheidenden Hinweise – offene Verbindungen, Zugangsdaten, aktive Vorgänge. Ausschalten löscht das unwiderruflich. Deshalb: Netzwerkkabel ziehen, Gerät anlassen.

Was ist Ransomware?

Schadsoftware, die Ihre Dateien verschlüsselt und Geld für die Freigabe fordert. Meist wurde das Netz da schon Wochen vorher betreten – die Verschlüsselung ist der letzte Schritt, nicht der erste.

Was ist ein SOC?

Ein Team, das rund um die Uhr Systeme überwacht und bei Auffälligkeiten sofort eingreift. Wir betreiben ausdrücklich keines. Wir kommen, wenn etwas passiert ist – nicht, um dauerhaft zuzusehen.

Umfang & Abgrenzung

Was drin ist - und was ausdrücklich nicht.

Typischer Umfang

Ein Betrieb mit einem Standort und definiertem Führungskreis.

Dauer

Zwei Tage Vorbereitung plus Übung. Im Ernstfall nach Aufwand.

Voraussetzung

Mitwirkung der Geschäftsführung – ein Notfallplan ohne Rückhalt von oben funktioniert nicht.

Nicht enthalten

Ausdrücklich kein 24/7-SOC und keine dauerhafte Überwachung.

Ein Notfallplan verhindert keinen Vorfall. Er sorgt dafür, dass die ersten Stunden nicht improvisiert ablaufen – und genau dort entscheidet sich meist die Schadenshöhe.

Häufige Fragen

Was vorher gefragt wird.

Nein, und das sagen wir offen. Wir leisten Erstreaktion innerhalb vereinbarter Zeitfenster. Wenn Sie echte Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch und nennen, was stattdessen sinnvoll ist.

Netzwerkverbindung trennen statt ausschalten. Ein laufendes System behält seinen Arbeitsspeicher, und darin stecken oft die entscheidenden Hinweise. Das ist der wichtigste Satz der ersten Stunde – er steht auf Seite eins Ihres Notfallplans.

Nein. Wir sichern Beweise, dämmen ein und bringen Sie zurück in die Handlungsfähigkeit. Verhandlungen und Rechtsberatung gehören nicht dazu – dafür verweisen wir an spezialisierte Stellen.

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