
Zutrittsprüfung im Publikumsbereich
Amtsstellen haben eine Besonderheit, die sonst kaum vorkommt: Fremde im Haus sind völlig normal. Genau das prüfen wir.
- Die KernfrageKommt jemand aus dem Bürgerbereich unbemerkt in Verwaltungsräume - und was ist dort erreichbar?
- Warum das zähltWo Parteienverkehr normal ist, fällt eine fremde Person nicht auf. Die übliche Wachsamkeit greift hier nicht.
- Was Sie danach habenFotobelegte Funde und Maßnahmen, die den Publikumsbetrieb nicht behindern.
Zutrittsprüfung im Publikumsbereich
- Zutrittsversuch über den Publikumsbereich während der Parteienverkehrszeiten
- Prüfung unbeaufsichtigter Arbeitsplätze und nicht gesperrter Bildschirme
- Akten und Ausdrucke im Schalter- und Druckerbereich
- Prüfung der Zutrittskarten auf Kopierbarkeit
- Bericht mit Maßnahmen, die den Bürgerkontakt nicht erschweren

Wie das konkret abläuft.
Aufklärung
Öffnungszeiten, Raumaufteilung, Ablauf des Parteienverkehrs, öffentlich auffindbare Informationen zur Einrichtung.
Zutritt
Wir betreten das Haus als normale Partei und prüfen, wie weit wir über den Publikumsbereich hinaus kommen.
Tiefe
Was ist ab dem ersten Verwaltungsraum erreichbar: Arbeitsplätze, Aktenschränke, Netzwerkdosen, Serverraum.
Nachweis
Foto und Zeitstempel zu jedem Fund, live im Portal - dokumentiert für die Aktenlage.
Wir versuchen, in Ihr Gebäude zu kommen – so, wie es jemand mit schlechten Absichten täte. Nicht heimlich hinter Ihrem Rücken, sondern beauftragt und schriftlich geregelt. Am Ende wissen Sie, wie weit jemand kommt und ab wo ihn etwas aufhält.
Einfach hinter jemandem hergehen, der die Tür aufhält. Kein Trick, keine Technik – schlicht Höflichkeit, die gegen Sie arbeitet. Der häufigste Weg in ein Gebäude.
Viele Zutrittskarten senden ihre Kennung unverschlüsselt. Ein Lesegerät in einer Tasche genügt, um sie im Vorbeigehen mitzulesen und auf eine leere Karte zu schreiben. Die betroffene Person merkt nichts.
Ein unauffälliges Gerät, das wir an eine Netzwerkdose hängen. Es baut eine Verbindung nach außen auf. Damit beantworten wir eine Frage, die sonst Theorie bleibt: Fällt Ihrer IT ein fremdes Gerät im Netz überhaupt auf?
Was drin ist - und was ausdrücklich nicht.
Typischer Umfang
Ein Amtsgebäude mit Publikumsbereich, ein bis zwei Zutrittsversuche zu unterschiedlichen Tageszeiten.
Dauer
Ein bis zwei Tage vor Ort, plus Aufklärung und Bericht.
Voraussetzung
Schriftliche Beauftragung, unterzeichnete Rules of Engagement und eine erreichbare Eskalationskontaktperson.
Nicht enthalten
Kein Einbruch: Wir beschädigen nichts und betreten keine im Scope ausgeschlossenen Bereiche.
Die Prüfung ersetzt keine bauliche Sicherheitsberatung. Sie zeigt, ob die vorhandenen organisatorischen Maßnahmen im Publikumsbetrieb tatsächlich greifen.
Was vorher gefragt wird.
Unser Team führt eine schriftliche Legitimation mit, und Ihre benannte Eskalationskontaktperson ist während des gesamten Zeitfensters erreichbar und kann den Vorgang sofort einordnen.
Nur der kleine, von Ihnen benannte Kreis. Der Test prüft den realen Alltag - das funktioniert nur ohne Ankündigung. Ausgewertet wird ausschließlich anonym.
Ja. Wir fotografieren Zustände, keine Personen. Wo Menschen unvermeidbar im Bild sind, wird vor der Ablage unkenntlich gemacht.
Weitere Angebote für Sie.

Sicherheitsprüfung für öffentliche Stellen
Eine technische Prüfung, deren Unterlagen von Anfang an so aufgebaut sind, dass sie einer Revision und einem Vergabeverfahren standhalten.

Zutrittsprüfung im Publikumsbereich
Amtsstellen haben eine Besonderheit, die sonst kaum vorkommt: Fremde im Haus sind völlig normal. Genau das prüfen wir.

Awareness für Bedienstete
Schulung und Simulation, zugeschnitten auf den Amtsalltag: Amtsverschwiegenheit, Aktenführung und ein Publikumsbereich, in dem Fremde normal sind.

Notfallvorsorge & Meldepflichten
Im öffentlichen Bereich genügt es nicht, einen Vorfall zu beheben. Er muss dokumentiert, bewertet und je nach Einstufung gemeldet werden – und das unter Zeitdruck.

Was uns bei Prüfungen begegnet, bevor es Ihnen begegnet.
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